Mut zum ersten Schritt: Zwischen Zweifel und Traum
🌱 Lass uns ehrlich sein – manchmal, trotz aller ausgearbeiteten Pläne und Gespräche mit Mentorinnen und Mentoren, taucht im Kopf immer noch diese ewige Frage auf: „Was, wenn ich die falsche Wahl treffe?“ oder sogar: „Was, wenn es mir einfach nicht gelingt und ich für immer ein Amateur bleibe, der sich nur mit Psychoanalyse-Memes auskennt?“ 🤔Gerade in solchen Momenten kann man sehr leicht in Zweifeln versinken, besonders wenn es so scheint, als hätten alle anderen schon längst eine Entscheidung getroffen, während du dich wie in einer Übergangsklasse des Lebens fühlst – mitten drin, weder hier noch dort.Dieses Gefühl innerer Unsicherheit erinnert an ein psychologisches Rätsel: Warum ist die Angst manchmal stärker als das Verlangen, wenn es um Träume geht? Psycholog*innen scherzen: Auf dem Sofa zu träumen ist dasselbe wie im Klo zu angeln (und, ehrlich gesagt, ist der Fang genau derselbe). Aber schließlich liegt all diesen Schwankungen eine durchaus verständliche Sache zugrunde – das Bestreben, Enttäuschungen zu vermeiden. Wenn du keinen Schritt wagst, wirst du dich nicht grämen müssen … aber du verpasst auch die Chance, deinen „Goldfisch“ zu fangen. 🎣An dieser Weggabelung entscheiden sich die meisten tatsächlich für den Weg des geringsten Widerstands: „Ach, es ist noch zu früh, an die Zukunft zu denken, vielleicht erledigt es sich von selbst!“ Wenn man jedoch genauer darüber nachdenkt, bringt das Zögern nur selten Ruhe – eher im Gegenteil steigt die Ungewissheit exponentiell, denn vor dir tut sich eine unbekannte Zukunft auf, die du nicht mehr kontrollieren kannst.Denn selbst wenn eine Entscheidung schwerfällt, ist die getroffene Wahl wie der erste Stein im Fundament deines Traums. Auch wenn dieses Fundament vielleicht zunächst an den Stuhl beim Psychologen erinnert: manchmal unbequem, manchmal sogar unklar, warum man überhaupt dort sitzt. (Übrigens, warum hat ein*e Psycholog*in immer vier Stühle? Damit der*die Klient*in seinen*ihren Angstpegel selbst wählen kann!) Doch früher oder später stellst du fest: Dein Selbstvertrauen wächst allmählich, und die Angst lässt nach. 💪Genau darin liegt das eigentliche Geheimnis des Berufs – indem du anderen hilfst, ihre Ängste und Träume zu verstehen, lernst du unweigerlich, auch mit deinen eigenen Erwartungen und Sorgen umzugehen. Mit jedem Schritt, in jedem neuen Gespräch (selbst wenn dir anfangs die Hände vor Aufregung zittern), entdeckst du in dir eine innere Stärke, von der du zuvor gar nichts geahnt hast.Also, wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, dass die Hefte unter der Schreibtischlampe nicht so sehr deine Formeln erhellen, sondern eher deine Zweifel – dann erinnere dich einfach: Es gibt kein „perfektes“ Timing für den ersten Schritt. ✨Es gibt nur dich, deine Träume und eben jenen hellen Lichtstrahl, der dich zwar langsam, aber sicher durch die Dämmerung in deine Zukunft führt. Und wer weiß, vielleicht wirst du eines Tages, wenn dich jemand fragt: „Warum hast du dich dafür entschieden, Psychologin zu werden?“, mit einem Lächeln antworten: „Weil ich zuerst mit meinen eigenen Ängsten klarkam. Der Rest sind lediglich berufliche Fähigkeiten!“ 🌟
